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Aktueller Standort: www.adnet.at > Gemeindeamt & Politik > Wissenswertes > Gemeindechronik
Erste nachweisbare Arbeiten aus Adneter Marmor. Beginn des Abbaues des Adneter Marmors durch die hier anwesenden Römer. Neben Bauern - Handwerker, hauptsächlich steinbearbeitende Berufe.
Angliederung der Adneter Kirche an die Maximilianszelle zu Bischofshofen. Adnet hat eine der ältesten Kirchen im Lande, die wohl noch vor 700 Jahren von den Agiloifinger erbaut wurde.
Erstmals genannt in der Übergabeurkunde des Herzogs Odilo an die Maximilianzelle in Bischofshofen. "Atanate", "Atanat", "Attnat". Deutung des Namens: keltische Wurzel: "Sumpf" (am Wasser gelegen)
"Ottnadt" - die Schreibweise auf der "Bairischen Landtaflen" von Philipp Apian gleicht unserer heutigen mundartlichen Aussprache. Die Marmorsteinbrüche sind besonders hervorgehoben. (Quelle: Traditionsraum der FF-Adnet von Adolf Schinnerl)
Inschrift eigentlich "Standhaft bis daher", wahrscheinlich von Anhängern eines "lutherischen" Flüchtlings - der sich bis hierher zurückziehen konnte und zu Tode kam.
Wahrscheinlich auch in Adnet verwaisten viele Bauernhäuser, Menschen mussten neu angesiedelt werden.
Adnet bekommt einen eigenen Seelsorger. Adnet blieb aber Filiale von Kuchl - Cooperator.
Erste Schule in Adnet - im alten Mesnerhaus. Anfangs Widerstände in der Bevölkerung - Schulplicht. Geregelter Schulbetrieb.
Gründung der Adneter Prangerschützen
Salzburg kommt zu Österreich.
Adnet wird eine selbständige Pfarre.
Friede von Prag - Österreich tritt aus dem "Deutschen Bund" aus. Wiederbelebung der Wirtschaft in Adnet, verstärkter Marmorabbau, zweite Blütezeit.
Transport einer Parlamentssäule (18 t) mit 36 Pferden über die Strub nach Hallein.
Parlamentsgebäude in Wien 24 monolithische Rotgrau-Schnöll-Säulen im Peristyl
Das erste Schulhaus wird in Adnet erbaut - zwei Klassen. (Adnet 42)
1890
Großer Dorfbrand in Adnet. Am 5. Mai 1890 um 2 Uhr Nachmittag brach im Mesnerhaus (also alte Schule) in der Tenne Feuer aus, das sich zum großen Adneter Ortsbrand ausweitete, dem die Kirche, 6 Häuser und 14 Nebengebäude zum Opfer fielen und der einen Schaden von 100.000 fl (Gulden) verursachte.
Dieses schaurige Ereignis hielt der Oberlehrer, Organist und Gemeindesekretär Georg Dum in der Schulchronik so fest: "Um 2 Uhr Nachmittag brach im Mesnerhause in der Tenne das Feuer aus. Das Mesnerhaus, Schusterbauerngut, Bartlniklgut, Faschinggut, Grullergut, der Pfarrhof, die Kirche und 14 Nebengebäude brannten nieder. Die Turmuhr schlug noch 3/4 3 Uhr; bald darauf fielen die Glocken mit der Uhr unter furchtbarem Getöse! Um 1/2 4 Uhr brannte die Orgel. Sämtliche Musikalien wurden ein Raub der Flammen (wohl eine besondere Anmerkung des Organisten)".
Wiederaufbau: Obwohl die barocke Kircheneinrichtung nicht verbrannt war, entschloss man sich, das Kircheninnere völlig neu zu gestalten. Dem Zeitgeist entsprechend wurde sie komplett ausgeräumt und neugotisch eingerichtet. Die Adneter Kirche ist heute mit ihrer schlichten neugotischen Ausstattung bereits eine Seltenheit und das Zeugnis einer besonderen Stilepoche.
Gründung der Steinhauer-Musikkapelle
Ziviler Löschzug. Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Adnet durch die Aufstellung einer zivilen Löschgruppe von 20 Mann.
Die Gründung des Vereines "Freiwillige Feuerwehr Adnet" Entsprechend dem Feuerwehrgesetz vom 10. November 1880, fand am 26. März 1899 statt.
01.12.1903 Aufstellung des k. k. Gendarmeriepostens in Adnet. Wacek Johann (Postenführer) und 2 Gendarmen. ????
Bau der Erzherzog Ludwig Victor Straße.
Bau der ersten großen Wasserleitung. Zum Großteil wurden die Häuser des Dorfes und angrenzende Höfe an das Leitungsnetz angeschlossen und zugleich die Errichtung von 6 Überflurhydranten.
Errichtung eines Doktorhauses und einer Kanzlei für die Gemeinde. lt Tafel:Zur Erinnerung an das sechzichjährige Regierungsjubiläum seiner Majestät Kaiser Franz Josef 1. wurde dieses Haus von der Gemeinde Adnet erbaut.
1909-1914
Bau Wiestal-Kraftwerk der Stadt Salzburg (Stausee, Transformatorenhaus, Hochspannungsleitung) Adnet bekommt elektrisches Licht. Servitutsvertrag der Adneter Bauern mit den städtischen E-Werken. Adneter waren beim Bau beschäftigt.
Wiestal: Nach einem Gemälde von Franz Kulstrunk in einer gedachten Vogelschau auf Kraftwerk (unten) Talsperre (mitte) und Stausee.
Sechs Häuser lagen innerhalb des neuen Stauseebereiches und mussten demoliert werden, drei davon lagen auf dem Adneter Gemeindegebiet. Dies waren:
das Schwaiggut Wimberg Nr 55
das Boschinggut Wimberg Nr 57 (Almhiaslwirtshaus)
das Stadlgütl Wimberg Nr 63
1913-1924 Kraftwerksbau Strubklammwerk
20.12.1924 Strubklammwerkseröffnung durch den Bundespräsidenten Herrn Dr. Michael Hainisch (1920-1928)
73 Adneter sind im Krieg umgekommen.
11.01.1917 Glockenabnahme bei der Pfarrkirche Adnet. Diese mussten für die Kriegsmetallsammlung abgegeben werden.
Gründung des Kameradschaftsbundes Adnet
Drei neue Kirchenglocken
Unruhige Zeit - große Arbeitslosigkeit - Weltwirtschaftskrise. Auch den Adnetern ging´s damals schlecht. Ab März 1938 verstärkter Marmorabbau (Nationalsozialisten waren Auftraggeber) - dann Krieg
1939 Änderung der Gemeindegrenze Grundlage zur Änderung der Gemeindegrenze ab 01. Jänner 1939 ist die von den Nationalsozialisten erlassene Deutsche Gemeindeordnung. Diese sieht nicht nur die Reorganisation der Kommunen vor, sondern verlangt auch die Zusammenlegung kleinerer Ortsgemeinden. Die Gemeinden Dürrnberg und Oberalm werden gänzlich aufgelöst und werden der Stadtgemeinde Hallein zugeschlagen.
Adnet muss die Grieser Rotte und Teile des Riedls an Hallein abtreten, bekommt dafür Vorderwiestal von Oberalm dazu.
1942 Abnahme der Kirchenglocken
Das Leben normalisiert sich in Adnet - doch viele müssen auswärts Arbeit annehmen - Pendler, Nebenerwerbsbauern.
23. August 1953 Einweihung des neuen Kriegerdenkmales
Wiedergründung der Adneter Prangerschützen
12. August 1959 Jahrhunderthochwasser
1967 Ein neues Schulhaus wird am Rand des Dorfes gebaut (12 Klassenzimmer) Von 1967 bis 1970 war nur die Volksschule in diesem Gebäude.
In das neue Schulhaus kommt nun auch die Hauptschule. Das Schulhaus wurde nun wieder zu klein - ein neues Volksschulgebäude musste errichtet werden.
1971 Grundkauf für den neuen Sportplatz. (ehemalige Schottergrube) 24.876m² von Friedrich und Margarethe Walkner.
Das alte Mesnerhaus wird abgerissen.
14. Februar 1973 Verleihung des Ortswappens. In goldenem Schild zwischen drei (2,1) rotmarmornen Rundsteinen ein rotbewehrter schwarzer Löwe in der rechten einen schwarzen Steinmetzhammer am roten Stiel haltend.
Die Volksschule übersiedelt in das neue Gebäude.Ein normaler Schulbetrieb wird wieder möglich. 25. Oktober 1974 Eröffnung der neuen Krispler-Landesstraße von Adnet über den Wimberg nach Krispl. Eröffnung durch den Herrn Landeshauptmann Dr. Hans Lechner.
1974-1975 Ausbau der Wiestal-Landesstraße von Hallein nach Adnet im Bereich Seidenau. Bau des Durchbruches (Einschnitt).
1974-1976 Bau der Wiestal-Gegensperre (Ausgleichsbecken),im Februar 1974 begonnen, im August 1976 erster regulärer Vollstau.
1978 - 1980 Bau des neuen Gemeindeamtes Adnet 78a
Einweihung des neuen Gemeindezentrum am 5. Mai 1980
Eröffnung des neuen Sportplatzes
Friedhoferweiterung
Beginn des Kanalbaues im gesamten Ortsbereich.
Herausgabe "Heimatbuch Adnet" der Marmor von Franz Kretschmer gestorben 2003
Beginn der Neugestaltung der Ortsdurchfahrt.
1988 Errichtung des Marmorlehrpfad.
Feier 100 Jahre Steinhauer-Musikkapelle
Partnerschaft mit der Stadt Oppenheim am Rhein.
100-jähriges Bestandsjubiläum Freiwillige Feuerwehr Adnet
Errichtung des Marmormuseums
Herausgabe der Feuerwehrchronik. "100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Adnet" "Eine Dorfgeschichte" von Adolf Schinnerl
1993 bis 1995 Bau des gemeindeeigenen Kindergartens
Abbruch der alten Gebäude beim Kirchenbruch
Österreich wird Mitglied der EU 1995 bis 1998 Bau des neuen Feuerwehr- und Vereinshauses Einweihung am 17.05.1998
23. bis 25.08.1996 Feier 200 Jahre Adneter Prangerschützen
21. bis 23. 08.1998 Feier 75 Jahre Kameradschaftsbundes Adnet
Errichtung einer Schulsportanlage neben der Hauptschule
2002
15.03.2002 Empfang des Olympiasiegers Fritz Strobl in Adnet Der Schilling wird vom Euro abgelöst. In den Sommerferien wird die Hauptschule saniert. 1999 bis 2002 Bau des neuen Sportheimes "Haus der Begegnung" Einweihung vom 25. bis 27. Oktober 2002 mit einer großen Leistungsschau und Angelobung von 860 Rekruten des österreichischen Bundesheeres
6. und 12. August 2002 Hochwasserkatastrophe
2003
Februar 2003 - Kauf und Abbruch der Koimerlhäuser im Dorfzentrum
Mai 2003 - Kauf und Abbruch des Buchmüller- bzw. Wehrlehauses im Dorfzentrum
In den Sommerferien 2003 wurde die Volksschule saniert.
Im Frühjahr 2004 Verbreiterung der Sportpl atzstraße, Verlegung einer Siedlungsstraße und Errichtung einer 60m Laufbahn, neben der bestehenden Schulsportanlage.
Im Herbst 2005 Errichtung eines Kinderspielplatzes neben der Schulsportanlage.
Mai 2007 bis April 2009 Ab Mai 2007 Bau des neuen Gemeindezentrums; Verwaltungsbereich, Marmormuseum, Tiefgarage, Mutter-Kindgruppenraum, Senioren- und Pensionistenraum, Sitzungs- und Besprechungsräume.
16. April 2009 Einzug in das neue Gemeindeamt
23. August 2009 Einweihung des Gemeindeamtes Adnet 18
20.09.2009 Eröfnung der Bibliothek der Gemeinde im Gemeindeamt Adnet
Allgemeines:
Quellen: Diese Chronik fasst Berichte aus verschiedensten Quellen zusammen. Volksschulchronik, Franz Zoglmaier, Beiträge zur Dorfchronik, Eine Dorfgeschichte 1891 - 1991 von Adolf Schinnerl, Heimatbuch Adnet von Franz Kretschmer, Unterlagen von Friedrich Lienbacher und ... wird noch ergänzt. Zusammengestellt von Matthias und Christine Ziller.
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